Stadtverband KALKAR

CDU-Kalkar wehrt sich gegen die Reduzierung der Parkplätze auf dem Markt

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Die CDU Kalkar hat in der Vergangenheit immer wieder die Umgestaltung des Marktplatzes im Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes angestoßen und will diese auch weiterhin unterstützen. Hierzu zählt auch die Sanierung der Hanselaerer Straße, der Altkalkarerstraße sowie der Straße Markt. Diese Gesamtmaßnahme mit einer barrierefreien Überquerung werde von der CDU auch weiterhin vehement eingefordert, so Sven Wolff, Bürgermeisterkandidat der CDU.

Die Wahlkreiskandidatin der CDU Kalkar, Kirsten Kohl, hat Anfang dieser Woche gemeinsam mit Sven Wolff fast alle am Markt gelegenen Gastronomen und Einzelhändler, sowie viele andere – dort ebenfalls angesiedelte – Gewerbetreibende besucht und diese nach ihrer Einstellung, hinsichtlich der geplanten Reduzierung der Parkplätze auf dem Markt von ca. 70 auf maximal 50 (eventuell sogar auf 25 Plätze), befragt.

„Leider mussten wir feststellen, dass die Anlieger überhaupt nicht informiert waren, was auf dem Marktplatz geschehen soll. Die derzeit Verantwortlichen hätten angesichts dieser Brisanz bürgernah informieren sollen“, so Sven Wolff.

Alle Gewerbetreibenden, Gastronomen und auch Einzelhändler möchten unisono die Parkplätze selbstverständlich in vollem Umfang erhalten wissen. Ebenso wird eine Reduzierung der Parkzeit auf 30 Minuten massiv abgelehnt; dies sei absolut geschäftsschädigend so die Geschäftsleute. 

Die Geschäftsleute am Markt haben kein Verständnis für den Vorstoß der Bürgermeisterin, der in gemeinsamer Absprache mit dem Forum, der SPD und der FBK erfolgte, die ihrerseits sogar für eine radikale Reduzierung der Parkplätze votiert haben. Dieser Plan erfüllt einzelne Gewerbetreibende sogar mit großer Sorge, sehen sie doch ihre Existenz erheblich in Gefahr.

Weiterhin sehen die umliegenden Anlieger z.B. in der Kesselstraße, Grabenstraße und Monrestraße ähnliche Probleme. Viele von ihnen befürchten zudem, dass dann die Nebenstraßen zugeparkt werden. Es ist abzusehen, dass das Parkplatzproblem sich dann auf das ganze Stadtgebiet ausbreitet. Gar mancher Anwohner käme dann nicht einmal mehr direkt zu seinem Haus, sondern sei gezwungen, seinen Wagen irgendwo in der Stadt abzustellen. Erschwerend kommt hinzu, dass die von außerhalb kommenden Arbeitnehmer Zeit und Nerven bei der obligatorischen Parkplatzsuche verlören.

„Wir als CDU werden uns für den Erhalt aller bestehenden und möglichen Parkplätze einsetzen. In Verantwortung, nicht nur für die Marktanlieger und die dortigen Geschäfte, sollten schließlich auch die anderen Parteien insbesondere an die Menschen denken, die ihre Existenzen in Gefahr sehen. Wir brauchen eine lebendige, pulsierende Innenstadt“, so Sven Wolff und stellte folgende Gleichung auf: „Versiegende Einnahmequellen in der Geschäftswelt haben geringere Gewerbesteuereinnahmen zur Folge.“

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