Kalkar. Auf die Weigerung von Bürgermeisterin Schulz, sich unterstützend für den Erhalt der Appeldorner Grundschule auszusprechen, reagierte die CDU mit Unverständnis. „Als CDU wollen wir alles uns Mögliche tun, die Schule in Appeldorn zu erhalten“, so der CDU-Vorsitzende David Kerkenhoff. Fraktionschef Klaus-Dieter Leusch ergänzt: „Angesichts der schlechten Haushaltslage haben wir in den letzten Jahren vielfältig alternative Einsparpotenziale aufgezeigt. In diesem Rahmen sind wir allerdings abgewählt worden.“

Wieso jetzt zuerst auf Kosten der Schulkinder gespart werden solle, ist für die CDU unverständlich. Kerkenhoff: „Die CDU hat sich immer für die wohnortnahe Bildung der Kinder und damit auch für Zukunft unserer Stadt eingesetzt. Quer durch die Partei und die Fraktion sind wir uns einig, dass der Standort in Appeldorn wichtig ist.“ Das Forum stehe jetzt in der Hauptverantwortung. Eine Schulschließung dürfe aber nur in Betracht kommen, wenn gar nichts anderes mehr machbar sei.

Die nächsten Tage will die CDU dazu nutzen, verlässliche und vor allem vollständige Zahlen und Daten aus der Verwaltung zu erhalten. „Wir werden einen Katalog mit gezielten Fragen erarbeiten und diesen an die Verwaltung richten“, sagt Leusch. „Was passiert dann mit den Schulkindern? Eine Abwanderung aus Kalkar ist aus unserer Sicht die denkbar schlechteste Lösung.“

Aus Sicht der Christdemokraten solle jetzt vermieden werden, die Schulschließung zum Dauerthema zu machen. „Wenn das Thema jetzt über Monate öffentlich Diskutiert wird, haben wir am Ende eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, unter der die Anmeldezahlen leiden“, befürchtet Kerkenhoff.


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