Pressemitteilung
Kalkar, 30. Oktober 2019

„Pietätlos! Respektloser Umgang mit unseren Werten! Ignoranz!“

Mit diesen Worten beschwerten sich am Mittwoch, den 23.10.2019, rund 35 Bürger über das Verhalten der Verwaltung und der Bürgermeisterin. Der schlechte Pflegezustand, mangelnde Hygiene und die Platzierung der Müllbehälter des Hauptfriedhofs waren Anlass dieses Ärgernisses.

Dass sich endlich jemand ihres Problems annahm, dafür waren die Bürger der CDU und der SeniorenUnion Kalkar dankbar. Ein erster kleiner Erfolg war bereits bei der Begehung sichtbar, denn ausgerechnet einen Tag vor der öffentlich angekündigten Begehung wurde fleißig vom Bauhof am Friedhof geputzt und gesäubert.

Die Teilnehmer merkten jedoch an, dass dies nicht immer der Fall sei sondern nur wegen des heutigen Tages wohl durchgeführt wurde.

Soldatengräber, wo das Gras komplett über die Steinplatten ragt; ein großes Kreuz, an dem der Rost nur so runter rieselt; Gras, das aus brachliegenden Grabfeldern bis zu einem Meter auf die Gehwege ragen waren nur nebenbei noch die bemängelten Begebenheiten. Dann stellt sich natürlich auch die Frage, wozu z.B. die Gelder der deutschen Kriegsgräberfürsorge denn ernsthaft verwendet werden. Ein weiteres Ärgernis war der schwimmende, morsche Sarg in der Gruft des Ehrengrabes Joseph von Lauffs. Die jedoch größte Aufregung war der zentral am Friedhof angelegte Müllablageplatz. Dieser ist so ungünstig angelegt, das bei fast jedem Beerdigungsvorgang oder bei feierlichen Begebenheiten der Blick sofort auf den Müll fällt, da der entsprechende Trauerzug direkt an dieser Stelle vorbeiführt. Da kann den Trauernden nur der Gedanke kommen, „hier kannst du auch deinen Verstorbenen einfach abladen“.

Auch der von der Bürgermeisterin vorgeschlagene Weg, hier ein Tor anzubringen, würde den Blick auf den Müll nur minimalst verändern.  Denn die Wände sind keineswegs so hoch, dass man dort nicht sofort auf den Müll blicken kann selbst mit einer Tür.  Möglichkeiten wie z.B.  eine Camouflage mit Bepflanzung um den Müllplatz herum wurden wohl von der Verwaltung gar nicht erst in Erwägung gezogen.

Einig war man sich auch im Gespräch mit der anwesenden Presse, dass der einzig gangbare Weg ist, diesen Müllplatz an einen weniger prominenten Ort zu verlegen z.B. weiter hinter der kleinen Kapelle.

Spannend bleibt, ob sich die Verwaltung nun ernsthaft mit dem mangelnden Zustand des Friedhofs auseinandersetzen wird, zumal bereits im September ein CDU-Antrag zur Verlegung des zentralen Müllplatzes eingereicht wurde.

PM CDU Kalkar Brger unzufrieden mit Friedhofskultur der Verwaltung 7PM CDU Kalkar Brger unzufrieden mit Friedhofskultur der Verwaltung 6PM CDU Kalkar Brger unzufrieden mit Friedhofskultur der Verwaltung 5PM CDU Kalkar Brger unzufrieden mit Friedhofskultur der Verwaltung 4PM CDU Kalkar Brger unzufrieden mit Friedhofskultur der Verwaltung 3PM CDU Kalkar Brger unzufrieden mit Friedhofskultur der Verwaltung 2PM CDU Kalkar Brger unzufrieden mit Friedhofskultur der Verwaltung 1


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